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Skat beim Turnier

8. bis 12. August in Allersehl

Reitsportfestival Niedersachsen 2007

Wieder größtes Reitturnier Deutschlands mit über 4000 Nennungen

Pferdesportfestival Niedersachsen 2007 bricht alle Rekorde

Hugo Simon, Markus Beerbaum, Ulrich Kirchhoff und Co. in Allersehl am Start

Festival

Sponsoren und Organisationsteam mit der Präsidentin des Pferdesportverbandes Niedersachsen-Bremen, fünfte von rechts.

v.l.n.r. Vorsitzender Hartmut Pelzer, Tanja Bock, Frank Kolbe, Ralf Harneit, Axel Diedrich, Bernd Ahlbrecht, Christian Schulz-Hausbrandt, Erika Cordts, Holger Bock, Helmuth Heisig, Albert Harder und Hans-Jürgen Klaus                               Foto: Glasow

Die Sympathiewelle für den 144-Seelenort Allersehl im Landkreis Gifhorn kennt im Reitsport anscheinend keine Grenzen. Nach 2005 ist die Zahl der teilnehmenden Reiter des fünftägigen Pferdesportfestivals Niedersachsen von 800 auf über 900 gestiegen. Da geben sich nicht nur Welt- und Europameister sowie Olympiasieger aus Deutschland die Ehre, auch der dreifache Weltcup-Sieger und für Österreich startende Hugo Simon kommt in die Gemeinde Dedelstorf, um fünf Tage nach seinem 65. Geburtstag wieder in den Sattel zu steigen. Neben den deutschen Nationenpreisreitern reist auch eine Springreiter-Equipe aus Schweden und Reiter aus insgesamt 11 Nationen an. Die Niederlande, Polen, USA, Frankreich, Finnland, Italien, Kanada, Dänemark, Schweden, Österreich und sogar Malaysia werden in Allersehl vertreten sein. Und so müssen im Falle eines ausländischen Sieges auch die entsprechenden Landesfahnen und -hymnen vorhanden sein.

Wie Ralf Harneit vom gleichnamigen Turnierservice mitteilt, sind für 53 Dressur- und Springprüfungen wieder über 4000 Nennungen eingegangen. Auch über 2000 Pferde warten hier auf ihren Auftritt und müssen selbstverständlich auch verpflegt werden.

Neben den 900 Reitern werden sicher noch einmal die gleiche Anzahl professioneller Pferdepfleger und Helfer anreisen, die ein Teilnehmerband beanspruchen. Schwerstarbeit nicht nur für die Meldestelle, die bereits am Dienstag von 17 bis 20 Uhr geöffnet ist, sondern auch für die vielen ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer, die teilweise Urlaub für ihren Einsatz genommen haben.

Ein 17-köpfiges Richterteam mit den Beauftragten der Landeskommission Heidi Dörler und Joachim Geilfuß an der Spitze, vergibt in den 53 Prüfungen vom Führzügelwettbewerb bis hin zu den schweren Dressur- und Springprüfungen Wertungsnoten und zählt die Strafpunkte.

Am kommenden Mittwoch gehen die ersten Reiter bereits um 8 Uhr in einer Springpferdeprüfung Kl. A und Dresssurpferdeprüfung Kl. L an den Start des fünftägigen Mammutturniers. Die letzte Prüfung des Turniers beginnt am Sonntag um 15.45 Uhr. Hier geht es in der Springprüfung Kl. S mit Stechen um den „Großen Preis von Niedersachsen“, bei dem es wieder einen Pkw der Marke Volkswagen zu gewinnen gibt.

In die Siegerliste möchten sich diesmal neben dem Großen-Preis-Gewinner Gilbet Böckmann auch der zweimalige Hamburger Derby-Sieger Toni Haßmann, Olympiasieger Ulrich Kirchhoff, Carsten-Otto Nagel, Sören von Rönne, Lutz Gripshöver, Jens Klöppel, Torben Köhlbrandt oder die Geschwister Diederichsmeier eintragen. Haben sie die Rechnung ohne die aus der Region startenden Springreiter Axel Milkau, Braunschweig, Ronald Sandbrink, Päse, Uwe Richter, Papenteich, Bernd Schulze, Suhlendorf oder den mehrmaligen Grenzlandtourgewinner Marcel Buchheim vom Reitverein Einetal/Wesdorf-Aschersleben gemacht?

Europameisterin und Mannschafts-Olympiasiegerin Heike Kemmer vom Amselhof Walle führt die Liste der namhaften Dressurreiter/innen an, die am Grand Prix de Dressage und Grand Prix Special an den Start gehen.

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Will Simpson aus Californien zu Gast auf dem Pferdesportfestival Niedersachsen

Will Simpson

An zwei Wettkampftagen ist der US-Amerikaner Will Simpson zu Gast in Allersehl. Auch wenn das Navigationsgerät seines Wagens sich bei der Routenplanung stets abseits der Autobahn bewegte und er auf diese Weise rund viereinhalb Stunden brauchte um von Bremen nach Allersehl zu gelangen, freut sich der passionierte Springreiter auf seine Turnierteilnahme am Freitag und Samstag. Obwohl etwas abgelegen („this place is in the middle of nowhere“) hat sich die Bedeutung des Turniers in Allersehl auch international herumgesprochen. Und so nutzt der Californier, der in den USA auf seinem elfjährigen Pferd Tosca sehr erfolgreich ist, seinen vierwöchigen Aufenthalt in Europa für einen Zwischenstopp in Allersehl, wo er mit zwei Springpferden an den Start geht. Auf seiner Europareise wird der 48-jährige an insgesamt vier Reitsportveranstaltungen teilnehmen. Besonders stolz ist der Vater von zwei Kindern darauf, dass seine Tochter Sophy sich ebenso für das Reiten begeistert und vielleicht mal in seine Fußstapfen treten wird. Als leidenschaftlicher Tennis- und Fußballspieler wird er außerdem auf dem Fußballturnier in Allersehl am Freitagabend seinen Sportsgeist unter beweis stellen.

Ebba Schiel/Presseteam

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